Vor dem Beginn einer logopädischen Behandlung ...

Bei Problemen hinsichtlich des Sprechens, der Sprache, der Stimme oder des Schluckens wenden Sie sich zuerst an einen Arzt ihres Vertrauens zur Abklärung der Notwendigkeit einer logopädischen Therapie. Dies kann ein Allgemeinmediziner, ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ein Kinderarzt, ein Neurologe oder ein Arzt einer anderen Fachrichtung sein.

Wenn der Arzt es für notwendig hält, wird er Ihnen ein Rezept für Logopädie ausstellen.

Nachdem sie mit uns telefonisch einen Termin vereinbart haben, kann mit der Therapie begonnen werden. Wir sind stets bemüht, Ihnen kurzfristig Therapietermine bereitzustellen und somit keine längeren Wartezeiten entstehen zu lassen. Wichtig ist, dass die Behandlung bis spätestens 14 Tage nach Ausstellungsdatum des Rezeptes beginnt.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie: Der Weg vom Arzt zum Logopäden.

Gesetzlich versicherte Patienten

Versicherte gesetzlicher Krankenkassen, die älter als 18 Jahre sind und die logopädische Leistung gegenüber ihrer Krankenkasse abrechnen, sind zuzahlungspflichtig. Für Kinder ist die Behandlung kostenlos, da die Kosten komplett von der Krankenkasse übernommen werden.

Nach den Heilmittelrichtlinien beträgt der Eigenanteil erwachsener Patienten 10 % der Behandlungskosten + 10 Euro Verordnungsgebühr.

Weiterhin ausgenommen von dieser Zuzahlung sind alle Patienten, die von ihrer Krankenkasse befreit sind. Die Befreiung ist durch einen Befreiungsnachweis der Krankenkasse nachzuweisen.

Privat versicherte Patienten

Privat versicherte Patienten schließen mit Beginn der Therapie einen (nicht notwendigerweise schriftlich zu fixierenden) Behandlungsvertrag mit uns als logopädischer Praxis ab.

Über die Inhalte dieser Vereinbarung wollen wir Sie hier kurz informieren:

  • Rechtlich besteht die Möglichkeit im privaten Bereich den bis zu 2,5fachen Satz der gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Unsere Sätze bewegen sich weit unterhalb der zulässigen Möglichkeiten.
  • Der Vertrag über die logopädische Behandlung ist ein Dienstleistungsvertrag. Da eine gesetzliche Gebührenordnung für logopädische Leistungen nicht existiert und auch die für Ärzte geltende Gebührenordnung keine Anwendung findet, wird bei privater Behandlung die Höhe der Vergütung durch die hierfür getroffene Vereinbarung zwischen Logopäden und Patienten bestimmt.
  • Für die Wirksamkeit der Vereinbarung über die Höhe der Vergütung ist es ohne Belang, ob und in welcher Höhe der privat versicherte Patient einen Erstattungsanspruch gegenüber einem Krankenversicherungsunternehmen und /oder einer Beihilfestelle oder einem sonstigen Kostenträger besitzt. Die Höhe etwaiger Erstattungsleistungen richtet sich nach dem Inhalt des Krankenversicherungsvertrags bzw. nach den individuellen Verhältnissen (z.B. dem Familienstand), die für die Höhe der Beihilfe maßgeblich sind. Auch wenn Krankenversicherungsunternehmen bzw. Beihilfestellen im Wege der Verwaltungsverordnung für die Angemessenheit der Vergütung für logopädische Leistungen Höchstsätze festgelegt haben, berühren diese jedoch nicht das private Rechtsverhältnis und somit die Vereinbarung über die Höhe der Vergütung zwischen Logopäden und Patient.

Weitere Informationen finden Sie unter www.privatpreise.de.