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Dysarthrie/ DysarthrophonieDysarthrie/Dysarthrophonie bezeichnet eine Störung des Sprechens und/oder der Stimme in Folge zentraler Beeinträchtigungen. Es handelt sich um eine Sprechstörung, bei der Atmung, Stimmgebung, Artikulation, Prosodie und Sprechmotorik betroffen sind. Durch eine Lähmung der am Sprechen beteiligten Muskeln (Kiefer-Gesichts-Mund-Zungen- und Gaumensegelmuskeln) ist die Lautbildung gestört bzw. erschwert. Das Sprechen ist verlangsamt, verwaschen, holprig, undeutlich, lasch oder nasal. Die Atmung kann flach, kurz und ungleichmäßig sein. Atemgeräusche kommen vor. Der Stimmklang ist meist verändert, die Stimme klingt heiser, gepresst, rau oder verhaucht, die Stimmlage ist häufig erhöht, Tonhöhenschwankungen kommen vor. Oft fehlt die Kontrolle über die Lautstärke und die Tonhöhe der Stimme. Sprechmelodisch fehlen Akzentuierungen, das Sprechen wirkt monoton, abgehackt und Sprechpausen fehlen. Je nach Ort der Läsion unterscheidet man:
Erkrankungen der zentralen Bahnen und Kerne, der am Sprechvorgang beteiligten Hirnnerven.
Das Ziel der logopädischen Behandlung ist die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag. Hierzu werden entweder die dysarthrischen Symptome abgebaut oder Kompensations- bzw. Ersatzmechanismen erlernt. Inhalte der Behandlung können sein:
Methoden, die in die Dysarthrietherapie einfließen können:
Weitere Informationen finden Sie in der Onlineenzyklopädie Wikipedia. |
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