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DysgrammatismusDysgrammatismus ist eine Störung der Fähigkeit Wörter in eine korrekte grammatische Struktur zu bringen. Dysgrammatismus bezeichnet das Unvermögen, einen gedachten Sachverhalt in eine korrekte grammatische Struktur umzuwandeln. Es ist die Unfähigkeit, Sätze nach den Regeln der deutschen Grammatik und Syntax korrekt zu bilden. Die grammatikalischen Fähigkeiten sind also eingeschränkt. Es gibt den Dysgrammatismus als isolierte Störung, er ist aber meist gekoppelt mit semantisch/lexikalischen und/oder artikulatorischen Auffälligkeiten, d.h. er findet sich meist im Rahmen einer allgemeinen Sprachentwicklungsstörung oder -verzögerung. Die Symptomatik kann, je nach Schweregrad, von einem Telegrammstil, Echolalie, bis hin zu falschem Satzbau, Fehler bei der Deklination oder Konjugation, Artikelfehler, Probleme bei der Kasusbildung variieren. Mögliche Ursachen können sein:
Das Ziel der logopädischen Behandlung ist der Aufbau der Syntax und Morphologie nach den Regeln der deutschen Grammatik. Es geht um:
Es gibt Methoden, die sich an der physiologischen Sprachentwicklung orientieren (Dannenbauer, Zvi Penner, Glahsen, multidimensionale Ansätze). Diese Methoden gehen davon aus, dass jedes Kind andere Voraussetzungen mitbringt. Handlungsorientierte Therapieansätze wie HOT behandeln die Sprache insgesamt und stellen die Auswahl der Handlung in den Vordergrund, um bestimmte grammatische Strukturen aufzubauen. Methoden, die einfließen können:
Weitere Informationen finden Sie in der Onlineenzyklopädie Wikipedia. |
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